| Gedanken
zum Projekt: |
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Grundsätzlich
sind wir vom Verein "Leuchtfeuer e.V." der Auffassung,
dass alle Menschen die Möglichkeit haben sollten, ein gesichertes,
freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. Für die
Sicherheit (Grundversorgung mit dem Lebensnotwendigen, Arbeit,
Frieden) und äußere Freiheit (Anerkennung der Menschenrechte)
kann nur die ganze Gesellschaft sorgen, in dem sie eine entsprechende
Politik betreibt. Aber seine persönliche Freiheit erreicht
nur jeder Einzelne! Die Unabhängigkeit im Denken ist eine
Grundvoraussetzung für diese Freiheit, die man auch als Selbstbestimmung
bezeichnet. Genau hier befindet sich auch der Berührungspunkt
zu den suchtvorbeugenden Internetseiten unseres Vereins. Denn
Sucht bedeutet immer Abhängigkeit von und Fremdbestimmung
durch ein Suchtmittel. Alle Suchtmittel abhängigen Menschen
sind immer "Sklaven" ihrer eigenen Sucht, was wohl neben
dem mit der Suchtkrankheit immer verbundenen Leid das Schlimmste
an ihr ist. Im Gegensatz dazu möchten wir die Freiheit des
Denkens fördern. Letztlich sollte sich keiner mehr von ideologischer
Propaganda verführen lassen oder an inhaltsleere Sprechblasen
(Werbung, Wahlkampfplakate) glauben. Es geht vielmehr um eine
differenzierte Auseinandersetzung mit den wichtigen Themen unserer
Zeit (Armut auf der Welt, Umweltzerstörung usw.). Denn erst
so kann man ganz bewusst Einfluss auf die Gestaltung der Politik
nehmen, eben nicht nur als "Stimmvieh". Und hiermit
hätte sich der Kreis dann wieder geschlossen.
Die
Beschäftigung mit der Philosophie ist eine von mehreren Möglichkeiten,
sich im eigenen Denken (Unabhängigkeit) zu schulen, weil
in ihr alle Auffassungen einzig und allein durch die Vernunft
begründet werden. Die Philosophie selbst ist die "Liebe
zur Weisheit" (Symbol: Eule) und damit das Streben nach Wissen.
In ihr geht es nicht wie in der Wissenschaft um irgendwelche Teilbereiche
aus der Wirklichkeit, sondern um den Gesamtzusammenhang des Wirklichen,
das allen Einzeldingen zugrunde liegt. Dafür werden die Einzelerkenntnisse
der verschiedenen wissenschaftlichen Bereiche in einen systematischen
Zusammenhang gebracht, um zu einer Gesamtkonzeption des Kosmos'
zu gelangen. Auf unseren Seiten werden DIR die
entsprechenden Gedanken der großen Philosophen auf eine
verständliche Weise vorgestellt. Die kurzen Lebensgeschichten
der Philosophen führen DIR unmittelbar vor
Augen, dass sie auch nur lebendige Menschen mit ihren jeweilgen
Stärken und Schwächen waren. Dabei ist vor allem die
Tatsache bewegend, dass viele Philosophen wegen ihres Denkens
getötet, gequält, eingesperrt, vertrieben und verspottet
wurden. Zudem wurden auch noch viele ihrer Bücher verboten
oder gar verbrannt. So schlimm wird es für DICH
wohl nicht gleich kommen, wenn DU mit dem Philosophieren
erst anfängst. Aber natürlich reihst DU DICH
damit unter die Philosophen ein, die seit etwa 2500 Jahren am
Kampf für die Freiheit des Geistes beteiligt sind. Und noch
eine kleine Vorwarnung: Wer selber denkt, der macht auch Fehler.
Das ist selbst den größten unter den großen Denkern
passiert. Ihre krassesten Fehlgriffe haben wir zu DEINER
Beruhigung ebenfalls mit aufgeführt. Letztlich sind Denkfehler
auch gar nicht weiter schlimm, wenn man nur zu ihrer Berichtigung
bereit ist.
Der inhaltliche Schwerpunkt unserer Interseiten liegt auf den
metaphysischen Vorstellungen der Philosophen, daher auch der merkwürdige
Name dieses Projektes. Unter der Metaphysik versteht man seit
Aristoteles die philosophische Disziplin, welche sich mit Themen
aus den Gegenstandsbereichen beschäftigt, die jenseits der
Erfahrung und des sinnlich Wahrnehmbaren liegen. Vereinfacht ausgedrückt
geht es bei der Metaphysik um die Erschließung der Wahrheit
hinter den erscheinenden Dingen, also um die Bestimmung des DAS,
WAS IST, INSOFERN ES IST. Letztlich wird der Versuch
unternommen, die Wirklichkeit als Ganzes zu erfassen und auf ihre
letzten Gründe zurück zu führen. Gekennzeichnet
wird der Untersuchungsgegenstand der klassischen Metaphysik durch
folgende Doppelfrage: „Was ist das Sein des Seienden und
was ist die Ursache alles Seienden, insofern es ist?“ Damit
geht es vor allem um die Suche nach dem Urstoff und dem Urprinzip.
Und natürlich auch um die Beantwortung der Frage, ob denn
nun das Göttliche existiert oder nicht!
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